Logo_SALIRAS_smaller_FGAlles war schwer, bevor es leicht wurde.

Versuch doch mal, diesen Satz zu widerlegen. Geht nicht? Stimmt. Denn dieser Satz trifft auf fast alles zu, was uns im Leben begleitet. Erst sind wir gekrabbelt, dann mühsam aufgestanden um kurz danach erst tapsig und dann leichtfüssig durch die Gegend zu laufen. Erst haben wir nur gebrabbelt, dann die ersten Worte gelernt und manch einer ist später in seinem Redefluss nicht mehr aufzuhalten. So geht es dann weiter mit allem, was wir im Leben erlernen, in der Schule, im Beruf, im sozialen Umfeld und so weiter. Und wir merken auch, dass so manches eine echte Herausforderung ist und uns alles andere als leicht fällt. Dann kommt es auf uns an, ob wir durchhalten, dranbleiben, weiter machen – oder aufgeben.

Hinfallen ist keine Schande…

… nur Liegenbleiben. Also Krone richten, aufstehen und weitermachen. Klingt einfach. Ist es aber natürlich nicht, zumindest nicht in jeder Situation. Wichtig ist, die jeweilige Situation, das Problem oder das Thema von allen Seiten zu betrachten und zu erkennen, wie groß und wichtig es tatsächlich für dich, dein Leben und dein Vorankommen ist. Manches erledigt sich bei einer solchen Betrachtung von alleine, wenn man feststellt, dass ein weiteres Bemühen um diese Angelegenheit reine Energieverschwendung ist. Mit anderen Themen muss man sich durchaus längere Zeit auseinanderetzen und daran oder damit arbeiten.

In unserem schnellen und hektischen Leben bleibt die Menschlichkeit manchmal einfach auf der Strecke. Dahinter steckt nicht immer eine böse Absicht. Sowohl in der Familie kann dies geschehen, wenn jeder in seine Aufgaben eingespannt ist und das Familienleben darunter leidet. Auch am Arbeitsplatz wachsen die Aufgabenberge und wenn man keine Möglichkeit hat, laut „Stop“ zu rufen, gräbt man sich durch diese Berge und verliert sich dabei selbst.

Das sind nur einige Beispiele, warum man sich manchmal hilflos, überfordert oder orientierungslos fühlt. Irgendwie kann man sich nicht mehr spüren. Der „rote Faden“ des Lebens hat sich verknotet oder ist gerissen? Der Druck von allen Seiten durch Alltag, Familie, Job – ja schon in der Schule – ist sehr stark geworden. BurnOut ist nicht einfach nur ein Modewort, sondern ein sehr ernst zu nehmender Zustand. Diese Erkrankung hat weitreichende Folgen. Depression ist kein Etikett, mit dem man sich schmückt. Depression ist eine Krankheit. BurnOut bedeutet „ausbrennen/ausgebrannt sein“ – und das ist tatsächlich im Sinne des Wortes zu sehen. Leben ist doch mehr als „funktionieren“. Die richtige Balance finden zwischen Aufgaben, die es zu bewältigen gilt und dem Genuss, der Freude am Leben, am Sein – das ist der Weg, den wir gehen sollen.

Du bist nicht alleine.

Natürlich weisst du das. Du hast Familie, Freunde, Kinder, einen Partner. Und alle haben ihr Päckchen zu tragen, können mit dir darüber reden und auch du kannst das. Gemeinsam findet ihr Lösungen oder sprecht einfach darüber. Im Kreise seiner Lieben und Vertrauten ist vieles leichter zu ertragen, manches gemeinsam abzuarbeiten oder ein Thema durch liebevolle Ablenkung einfach aufzulösen. Das hilft, schafft Urvertrauen und bringt die Freude zurück.

Manchmal aber hast du niemanden, mit dem du über das aktuelle Thema sprechen kannst. Vielleicht ist gerade niemand greifbar oder du spürst, dass dein aktuelles Thema dort nicht gut aufgehoben ist. Es geht um etwas höchst persönliches, etwas peinliches, etwas ungeheuerliches oder ein Tabuthema. Was auch immer es ist, worüber du sprechen möchtest oder musst, schluck es nicht einfach runter, denn die Folgen können neben psychischer Überbelastung auch zu physischen Konsequenzen führen. Soweit soll es bei niemandem kommen.

Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich Hilfe zu suchen und vor allem nicht, Hilfe anzunehmen. Hab also keine Scheu, deutlich zu machen, dass du alleine nicht weiter kommst. Wenn du soweit bist, melde dich einfach.

 


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Wie glücklich oder unglücklich wir sind,
hängt eher davon ab,
wie wir die Ereignisse wahrnehmen und ihnen gegenübertreten,
als von den Ereignissen an sich.