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Frohe Ostern!

SALIRA’S und SALIRA’S GARDEN wünschen euch fröhliche Ostertage, gemütliche Stunden im Kreise eurer Lieben und sonnige Frühlingsmomente.

Gold, Silber und viel Bunt

Mehr als 8 Monate hab ich nichts mehr in meinem Blog geschrieben – nicht, weil ich keine Lust hatte oder weil ich  nichts zu sagen  hatte. Nein, ich durfte so viele tolle Projekte für liebe Menschen planen, gestalten und umsetzen, dass ich tatsächlich keine Zeit fand, um in Ruhe meine Gedanken in die Tastatur zu tackern. Einerseits sehr schade, denn es gab in diesem Jahr sehr viele Ereignisse und Gedankenergüsse, die ich gerne mit euch geteilt oder diskutiert hätte. Doch offensichtlich sollte es so sein, dass ich mal für einige Zeit „schweige“. Demnach waren es goldige Zeiten, denn Reden ist Silber, Schweigen…… – und es waren goldene Zeiten des Schaffens, des Herausforderungen stemmen und des Chaos bezwingens. Anstrengend, erfüllend, manchmal auffressend, überaus kreativ, schöpferisch und voller Freude. Es gab auch ruhige Momente, ganz plötzlich, denn in diesem Jahr sind nicht nur viele Prominente von uns gegangen. Auch in meinem nahen und unmittelbaren Umfeld mussten gleich mehrere Verluste verdaut werden. Momente der Stille, des Rückblicks.

Ein buntes Jahr. Wie eine Achterbahn. Vieles erfahren, vieles gelernt. Und wenn ich so zurückschaue, dann bin ich einfach nur dankbar für all das, was geschehen ist. Denn ob gut oder schlecht, es hat mich wachsen lassen und ist zu einem Teil von mir geworden. Also war es gut!!

Und in diesem Sinne hoffe ich für uns alle, dass das nächste Jahr auch so bunt wird und wir weiter wachsen werden.

Ich wünsche euch eine wundervolle Weihnachtszeit voller Liebe und Harmonie, mit Familie und Freunden und dem wertvollsten, das es gibt: gemeinsame Zeit. Seelenfrieden.

LOVE ♥ Salira

(Bild von Fotolia #96980500 aus dem diesjährigen Adventskalender)

Lass es doch einfach sein

Unser Alltag stellt und immer und immer wieder auf die Probe, was unseren inneren Frieden angeht. Auch wenn wir von uns behaupten, sehr tolerant, friedfertig und gelassen zu sein, gibt es ständig solche kleinen Situationen, die uns „den Nerv rauben“, wo wir das Geschehen nicht in der Hand haben. Beim Autofahren, wenn jemand vor uns dahin schleicht, und wir keine Chance haben, zu überholen. An der Kasse im Supermarkt, wenn es mal wieder so gar nicht voran geht. Im Restaurant wird deine Bestellung falsch aufgenommen. Im Laden behandelt dich die Verkäuferin wie eine „Störung“ oder du wirst komplett ignoriert. Vordrängler in der Warteschlange. Der ewig nörgelnde Nachbar. Die Baustelle vor deiner Türe, die irgendwie nicht fertig wird. Halt all solche nach eigenem Empfinden unnötige Sachen….

Und dann regt es sich in dir, dieses grummelige Mensch-ärgere-dich-Tierchen, und du grollst – vielleicht nur ein wenig, manchmal etwas mehr und selten fluchst du aus vollem Herzen. Grad so, wie deine Tagesform es für angemessen hält. Vor allem dann, wenn gleich mehrere solcher Vorkommnisse deinen Tag bereichern.

Dann sagst du einfach: STOP !!! Lass es sein !!! Lass es los !!!

Frag dich, ob das, was da gerade passiert, dich in deinem Denken und auf deinem Weg wirklich beeinflusst. Worüber regst du dich auf? Über so eine Lapalie? Eigentlich berührt es dich doch nicht. Also lass es los, bevor es sich noch wirklich blockiert.

Loslasen bedeutet, etwas sein lassen – weil es uns meist nicht weiter bringt. Stattdesssen lassen wir es sein, wie es ist und konzentrieren uns auf das, was an Positivem, Schönem und Gutem da ist. Und gleich sind wir wieder entspannt und können über uns selber lachen – zumindest schmunzeln, weil der Ärger einfach verpufft. Nicht aber die schönen und positiven Gedanken. Die bleiben und versüssen uns den Tag.

In diesem Sinne – lass es sein und lach mal wieder.

LOVE ♥ Salira

Energie-Investment – oder, warum Grosszügigkeit glücklich macht

Investiert ihr in oder mit Geld? Habt ihr eine Strategie dabei und erzielt Gewinne? Macht euch das froh? Ihr lasst vielleicht euer Geld für euch arbeiten. Aber ihr gebt es nicht einfach an andere weiter, damit es diese glücklich macht, oder?

Unserer Aufmerksamkeit wie auch unsere Energie kann man mit Geld vergleichen. Wir entscheiden, wofür wir sie investieren wollen. Allerdings mit einem ganz wesentlichen Unterschied – im Gegensatz zu Geld verhält es sich mit  unserer Energie so: je mehr wir davon zugunsten anderer geben, umso reicher macht es uns!!

Also: Großzügigkeit macht glücklicher. Denn Geben ist nicht nur mehr, sondern es bereichert tatsächlich. Wer gibt, ohne etwas dafür zu erwarten, hat nicht nur dieses angenehme Gefühl in sich, er fördert auch das positive Bild von sich selbst – in sich selbst. Wer einfach so gibt, macht sich bewusst, was er hat – weil er ja gibt, anstatt an das zu denken, was ihm vielleicht fehlt.

Es geht nicht darum, was und wieviel ihr gebt – aber Aufmerksamkeit, Respekt, Zeit und Liebe sind eh nicht in Geld aufzuwiegen, weil unendlich viel wertvoller !!! Gebt soviel ihr habt, ihr werdet tausendfach belohnt für eure Großzügigkeit. Das ist Glück.

LOVE ♥ Salira

Wunsch-Denken ist heilbar

Es gibt da so ein schlaues Buch „Bestellungen beim Universum“ – ein Handbuch zur Wunscherfüllung. Bärbel Mohr gibt dort viele Tipps rund um das Wünschen und das positive Denken. Da es nur ein kleines Büchlein ist, wird das Thema mit allen Facetten auch nur kurz angerissen. Aber vieles in diesem Büchlein zeigt den richtigen Ansatz.

Think BIG. Think positiv. Das ist eigentlich schon alles. Ja ja, red du  nur, werdet ihr jetzt sagen. Klar, ist ja auch so einfach, positiv zu denken. Nein, ist es natürlich nicht. Wenn ihr nur mal einen einzigen Tag versucht, eure Gedanken einzufangen und zu notieren, werdet ihr euch erschrecken. Vor euch selbst und all dem Negativen in eurem Kopf. Ja, glaubt mir, das ist wirklich so. Aufgrund unserer gemachten Erfahrungen und dem, was uns von allen möglichen Seiten „mit auf den Weg gegeben“ wird, denken wir meistens in negativen Strukturen, sog. Worst-Case-Szenarien. Erst mal überlegen, warum etwas nicht klappen könnte, bevor wir auch nur einmal darüber nachdenken, es einfach zu tun. Viele unserer Gedanken beginnen mit „ich will/ich will nicht“ und enthalten negative Worte wie nein/kein/nicht/nur/aber/ – also immer vom Ego und von Einschränkungen oder Ablehnung geprägt. Und genau das tut uns nicht gut. Schlimmer noch, es beeinflusst unser Handeln und blockiert Intuition. Das gleiche ist mit der (Be)Wertung von Menschen und Situationen. Ständig suchen wir nach dem Haar in der Suppe, stecken andere in Schubladen, lassen uns von Oberflächlichkeit verführen. Ist ja auch so viel einfacher….

Ich habe vor ein paar Jahren einen Selbsttest gemacht, inspiriert durch Michael Tomoff und sein Projekt „EinwandFrei für 21 Tage“ – das war harter Tobak, ich dachte, ich kenne mich, aber weit gefehlt. Ganz bewußt meine Gedanken niederzuschreiben und jeden Abend zu lesen, das war heftig. Erst am 5. Tag konnte ich Stück für Stück meine Gedanken „kontrollieren“, also umformulieren. Ich habe gelernt, in sog. Seins-Zuständen zu denken. Das ist nämlich das einzige, was das Universum und somit mein Unterbewußtsein versteht – richtig versteht. Wenn ich denke „ich will nicht….“ versteht das Unterbewußtsein nur den negativen Inhalt „nicht“. Und schon bekommst du das, was du eigentlich doch nicht wolltest. Wenn du mit Vorbehalten in eine Situation hinein gehst, werden sich diese meist bestätigen, denn das ist es, was du in dir trägst, was du ausstrahlst. Darum meckert man auch ständig über Dies und Das, weil man ja eh nicht an einen positiven Verlauf glaubt. Dein Denken beeinflusst alles, in dir, um dich.

Der Versuch, meine Gedanken umzukehren und nur positiv zu formulieren bzw. in Seinszustände umzusetzen, war ein Prozess, der nach den 21 Tagen noch lange nicht abgeschlossen war. Aber ich habe viel über mich gelernt und darüber, warum ich überhaupt so oft negativ gedacht habe. Und genau da habe ich weitergemacht. Aufgearbeitet, losgelassen, umgedreht, dem Feuer übergeben, aufgelöst…. einfach alles, was man mit altem unnötigen Ballast und dunklen Schatten machen kann, um sie loszuwerden. Das brachte mich einen enormen Schritt weiter.

Nach 8 Monaten habe ich das Experiment noch einmal wiederholt. Und siehe da, es ging schon viel viel besser, ich konnte bewusster denken. Klingt blöd, ist aber so. Vor allem aber habe ich aufhören können, ständig alle Menschen und Situationen um mich herum zu bewerten und in irgendwelche Schubladen zu packen. Oder an Fakten rumzumäkeln, die eh unabänderlich sind. Ob beim Autofahren, im Supermarkt, auf der Arbeit, in der Freizeit. Früher hab ich immer irgendwas zu meckern gehabt. Und das tollste daran ist, alles geht viel leichter ohne Gemecker. Entspannter. Entschleunigt. Freundlicher. Herzlicher.

Das ganze ist kein Hexenwerk. Es ist ein mehr oder weniger langer Weg. Und natürlich gibt es immer wieder Rückfälle. Schliesslich sind wir keine Computer, die einmal umprogrammiert den neuen Weg gehen. Wir sind emotionale Wesen, die halt auch mal etwas wankelmütig sind, je nach Tagesform. Aber es geht um die grundsätzliche Einstellung und die innere Haltung dazu. Und wenn du die einmal geändert hast, machen auch Rückfälle mal grad gar nix. Du bemerkst sie, lächelst kurz über dich und findest ganz schnell wieder den Weg in die  neue, leichtere und lebenswertere Spur.

Probiers doch mal aus – einen Tag ganz achtsam mit deinen Gedanken sein. Merke oder notiere dir all die negativen oder negativ formulierten Gedanken und Worte und setz dich dann mal in Ruhe hin und hinterfrage. Warum war das so? Was wäre, wenn ich anders gedacht/gesprochen hätte? Hat mein Gemecker irgend etwas verändert. Konnte ich damit etwas bewegen? Ich bin gespannt, was du erlebst. Vielleicht magst du es berichten?

LOVE ♥ Salira